Mittwoch, 15. Dezember 2010

Neues

Hallo, da bin ich wieder!

Entschuldigung erst einmal für die lange Pause.
Doch fehlende Zeit, harte Wochenenden und mangelnde Lust haben mich den Blog hier etwas vergessen lassen. Mal schauen, ob ich wieder regelmässigere Postings raushauen kann.

In der Zeit vom letzten Eintrag (meine Güte, das war im Juli...) hat sich einiges getan.
Meine Volljährigkeit habe ich erfolgreich überstanden, wohne nun alleine und ansonsten... nunja. Das übliche (Über)Leben.

Der heutige Eintrag handelt von einem Thema, dass mich in letzter Zeit sehr beschäftigt.




Ja, richtig gesehen - Drogen.

Erst einmal zu dem, was ich damit zu tun habe...
Angefangen hat's im August. Da hatte ich quasi noch frisch meine Wohnung, ein Kumpel kam auf ein Wochenende vorbei. Was ich nicht wusste war, dass er Speed (Amphetamin) dabei hatte. Da ich allgemein sehr offen bin für Neues, hab ich natürlich mitgemacht.
Im Endeffekt war ich dann bis um 5 Uhr morgens wach und sah aus wie ein Zombie aus Dawn of the Dead. Zumal wir auf die saublöde Idee kamen, im strömenden Regen nachts um 23 Uhr 1,5 Kilometer zu nem Pub zu laufen.
Seither haben wir das am Wochenende ein paar Mal wiederholt, unter anderem auch mal mit MDMA (auch bekannt als XTC, also Pillen). Nicht dass ich von dem Zeug abhängig wäre - beileibe, das wäre mir zu teuer. Aber um ein Wochenende Party zu machen, ist es ganz geeignet, dabei belasse ich es aber auch. Dafür sind gesundheitliche Risiken zu hoch.

Jedenfalls, durch die ganze Sache tauchte ich natürlich etwas in die "Szene" ein.
Erschreckend ist ja irgendwie, wie leicht sich sowas organisieren lässt. Man gehe nur nach 22 Uhr auf einschlägige Bahnhöfe. Dass dies nicht unbedingt anzuraten ist zwecks Qualität und anderer Gefahren (z.b mit Pestiziden verseuchte Pillen) sollte ja klar sein. Drehscheibe Nummer eins sind da natürlich Raves oder Discos, vorallem im Grossraum Zürich.
Oder man kennt einfach die richtigen Leute.

Dazu kommt, wie viele Menschen konsumieren.
Wieviele Leute kennt ihr, die schon nur kiffen?
Nach eigener Einschätzung nehmen, wie ich mal frech behaupte, bis zu 10% der Schweizer Bevölkerung Drogen - das wären immerhin etwas um 700'000 Konsumenten. Eine genaue Zahl ist natürlich nicht zu eruieren, aber ich denke sowas um diese Zahl dürfte hinkommen. Alleine das stimmt einen doch manchmal nachdenklich - wieso nehmen so viele Menschen Drogen?

Wie der geneigte Leser sicherlich weiss (oder auch nicht), haben Drogen eine sehr lange "Tradition". Alleine Hanf wurde schon von den alten Chinesen, lange bevor überhaupt an einen Jesus gedacht wurde, Hanf als Heilmittel angepflanzt. Mal ganz davon abgesehen dass Hanf ein wichtiger Rohstoff für Papier und Stoff (nein, nicht DER, sondern der für die Kleider) war. Kokain kann sich auch eine lange Historie ansehen lassen, wurde es doch schon von den Ureinwohnern Amerikas gekaut. Die alten Römer mischten sich "Tees" oder Getränke aus wildwachsenden Pflanzen, die berauschend wirkten. Von Alkohol und Nikotin wollen wir mal lieber nicht anfangen.
Drogen haben also eine sehr enge Verknüpfung zum Menschen - oder eher zur Gesellschaft. Und da kommt mein Punkt.

Frech wie ich bin, behaupte ich einfach mal, dass diese Gesellschaft in der jetzigen Form kollabieren würde, wenn es KEINE Drogen gäbe.

Harte Aussage, ja. Aber sind wir mal ganz ehrlich: Bei der ganzen Scheisse, die der Fernseher täglich verstrahlt, dem ganzen Mist der tagtäglich passiert mit irgendwelchen sinnfreien Bauprojekten, Volksinitiativen, Wikileaks und weissichnichtnochwas - wie wäre das sonst ertragbar?
Drogen bieten da einen kleinen "Exit". Ein Fenster. Scheiss auf den Scheiss, quasi. Die Realität, so kalt, dreckig und grausam wie sie nunmal ist, ist einfach mal verflogen für ein paar Stunden oder Tage. Ich glaube, wenn dieses "Fenster" nicht existieren würde, würde man - zumindest ich - durchdrehen. Einige besaufen sich, andere sind drei Tage wach, wieder andere kiffen sich zu und der Rest geifert Angelina Jolies Titten nach.
Wichtig ist einfach der Punkt, dass man der Realität entflieht und sie einfach mal vergisst.

Nun, ich will Drogen hier keinesfalls gut reden.
Weder die legalen, noch die illegalen. Es liegt in jedermannes eigenem Ermessens, was er davon hält und wie er damit umgeht. Es gibt ganz klare Gefahren - Geldstrafen wegen Besitzes sind da eher das kleinere Übel. Watch it.

Zurück zum Thema.
Andererseits ist es eben auch gut, dass man nachher, nach dem Wochenende, wieder in die Realität geworfen wird. Ich für meinen Teil muss am Wochenende abschalten können - das beständige Arbeiten, Lernen und die Konfrontation mit der Realität zehren am psychischen. Zumindest bei mir. Aber nach dem "abschalten" muss man wieder zurück in die Realität. Die Gefahr einer Abhängigkeit, eines Suchtgefühles oder eines "nicht mehr runterkommens" ist zu gross. Insbesondere bei eher labilen Persönlichkeiten. Zumal ich nach so einem Wochenende wieder neue Kraft habe für die anstehende Woche.

Schlussendlich bleibt mir nur zu sagen, dass der geneigte Leser auf sich aufpassen soll und genau abwägen soll - die Negativseite überwiegt hier eher der Positivseite. Bleibt bei Alkohol. Oder Zigaretten.
Aber auch da - Klasse vor Masse.

Und mit diesen Worten verabschiede ich mich mal.
Bis zum nächsten Mal.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Sind wir Fussballblöd?

Zuerstmal:
Entschuldigung für meine "kurze" Absenz. Doch mangelnde Zeit und Lust für den Blog haben es mir schwer gemacht, hier etwas zu schreiben. Doch da ich gerade etwas Urlaub erwischt habe, scheint die Gelegenheit doch günstig. Vorallem da sich wieder ein neues Thema auftat...

Sind wir Fussballblöd?

Nun, ich für meinen Teil ja nicht.
Dennoch springen alle 2 Jahre, also zu Zeiten einer EM oder WM, diese Gestalten aus dem Schatten. Der geneigte Leser kennt sicherlich auch viele dieser Gestalten - hinlänglich würde ich sie als "Mitläufer" bezeichnen.
So hört man 2 Jahre kein Wort von diesen Personen über Fussball weils ja "blöd und langweilig" ist. Und kaum ist WM/EM sind sie die Ersten, die aus ihren Löchern kriechen, ihr Auto mit Fähnchen zupflastern und sich zusaufen, wenn die Nati ein Tor schiesst. Und dann plötzlich nichts mehr von Fussball hören können, wenn die Mannschaft raus ist. Ein seltsames Phänomen, wie ich finde.
Überdrehter Nationalstolz, Massenhysterie... Wieso schafft es dieses Sportereignis nur, so etwas in der Masse auszulösen?

Ein Teil der dazu beisteuert wird sicherlich der Punkt sein, dass die Breite Masse der Bevölkerung ihrem tristen Alltagstrott entfliehen will - stören tuts ja keinen da eh jeder "mitfeiert". Das scheint eine Art "Mitreisseffekt" auszulösen. Sonst kann man dem Alltag ja höchstens für ein Wochenende entfliehen, diese Veranstaltung dauert hingegen einen Monat. Probleme erscheinen unwichtiger als vorher, alles wird etwas beseite geschoben, sehr verlockend.
Das Phänomen ist doch schwer zu erklären. Viele scheinen sich wegen oben genannten einfach mitziehen zu lassen von der Stimmung. Dadurch entsteht dann eine Art Massendynamik - das Feiern, Festen und Jubeln.

Ganz erklären kann ich es mir leider nicht - wie denn auch, wenn sich nichtmal "Betroffene" dies erklären können?
Gegen das ist ja noch nicht viel einzuwenden. Ausser dass es ungemein nervt, von vermeintlichen Günter Netzers die plötzlich aus dem Boden schiessen, mit Parolen zugemüllt zu werden wie "Der Schiri hat keine Ahnung"...
Doch das alleine ist ja nicht schlimm. Schlimm sind da eher diese Idioten die mit der WM ihre Hupkonzerte und sonstigen Lämereien rechtfertigen, was mir wesentlich mehr auf den Senkel geht.

Nun, zum Glück ist das Theater ja bald vorbei.

Freitag, 29. Januar 2010

Wissenschaft - oder Wissenshypothese?

Durch einen Artikel vom "Alles Schall und Rauch" Blog bin ich auf mein heutiges Thema gekommen.

Viele Menschen machen den Fehler und behandeln die Wissenschaft, als wäre sie in Stein gemeisselt, wettern zeitgleich aber über "unsinnige" Religionen.
Wer im Glashaus sitzt...

Nun, was ist Wissenschaft?
Wissenschaften sollen ja Erkenntnisse liefern. Uns quasi das "Wie" und "Warum" erklären - die Wirkung sehen wir ja selber. Nun basieren diese Erklärungen aber allesamt nur auf Annahmen. Diese Annahmen werden geprüft. Halten sie dem Test stand, gelten sie als fundierte Theorie. Aus dieser Theorie können dann weitere Hypothesen abgeleitet werden.
Hier ein ganz simples Beispiel:
Der gute alte Sir Isaac Newton. Dem Mythos nach, fiel ihm ja eines Tages ein Apfel auf den Kopf. Und so fragte sich Sir Newton; "Ja, wieso fällt mir denn eigentlich der Apfel auf den Kopf?"
Die Antwort darauf kennen wir ja heute - die Gravitationskraft der Erde (und anderer Massen). Wir wissen also: Die Erde hat eine gigantische Masse, die alles zu ihrem Kern ziehên will.
Was wir aber nicht wissen ist, wie die Gravitation wirkt. Und warum. Klar; Grosse Massen ziehen kleine Massen an. Aber warum?
Weil man es bis jetzt immer so beobachtet hat.
Würde dies aber auch nur ein einziges Mal nicht der Fall sein - die ganze Theorie würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Dessen muss man sich einfach bewusst sein, wenn man mit Wissenschaften hantiert. Sie geben uns ein Gefühl von Sicherheit. Wir meinen dadurch, die Welt zu verstehen. Wir versuchen die Welt in Worte zu fassen, statt sie zu erleben, zu fühlen.
Ich will hier aber nicht leugnen, dass Wissenschaften auch positiv sind. Allerdings sollte man auch der Wissenschaft nie blind vertrauen. Ein gesundes Mass an Skepsis und "hinterfragen" ist angebracht.
Vieles was in unseren Schulbüchern steht, steht einfach da. Oftmals sind es sogar nur Hypothesen, die völlig unbestätigt sind. (Siehe den oben verlinkten Beitrag)
Man sollte zu einer Theorie/Hypothese auch immer möglichst viele Blickwinkel betrachten und sich selbst ein Bild davon machen. Die Pro-Studie wird gerne Contra-Details verschweigen/schönen, und umgekehrt.
Ein Lied besteht ja auch nicht aus einer Reihe gleicher Noten. Erst die unterschiedlichen Noten machen das Lied aus. So ist es meiner Meinung nach eben auch bei der Wissenschaft.

Dass Wissenschaft auch missbraucht werden kann, zeigt ja die "Klimawandel"-Affäre. Medien, Politik und die IPCC vertraten geschlossen die These des anthropogenen Klimawandels, verursacht durch anthropogenes Kohlendioxid.
Die krasse Gegenseite dazu sind die "Klimazweifler". Laut ihnen sind Wasserdampf und Sonne für den Klimawandel verantwortlich.
Hier haben beide ein bisschen Recht, meiner Meinung nach.
So macht Wasserdampf den Grossteil der Atmosphäre aus, hat demzufolge also auch den grössten Einfluss. Die Sonne hat so oder so gewaltigen Einfluss - ohne Sonne, nix Klima.
Allerdings ist Co2 auch ein Atmosphärengas. Allerdings in solch verschwindend geringen Prozentanteilen, dass es lediglich ein kleiner "Mitwirkfaktor" ist, denn ein Hauptverursacher. Zumal der Mensch ja lediglich 5% des jährlichen Co2-Austosses weltweit produziert - die Natur hält mit 95% einen 19x mal grösseren Anteil. Wir sind im Vergleich zur Natur also quasi nur das "Fürzchenc im Winde".
Dennoch kann man sicher nicht total verleugnen, dass Co2 einen Einfluss auf das Klima hat. Nur ist dieser so verschwindend gering, dass er eben nur mitspielt.
Um auf das Obige zurück zu kommen, sehen wir hier das beste Beispiel meiner Thematik. Wir wissen, dass sich das Klima verändert (hat es schon immer getan - ob mit oder ohne Mensch), aber wir wissen icht, wie diese Mechanik funktioniert im Detail.

Da frage ich mich, ob es Sinn macht, wenn wir uns den Kopf darüber zerbrechen, wie das Universum entstand. Nachprüfen könenn wir es nicht, empirische Beweise anzubringen ist ebenfalls schwer.
Wir können eben hier nur auf die nackte Grundlage der Wissenschaft zurückgreifen: Etwas annehmen, und diese Annahme dann ausarbeiten und zu einer Theorie entwickeln. Darauf basiert ja unsere Wissenschaft, die Mathematik, die Physik, die Biologie...

Man beobachtet etwas, verursacht zu ergründen, weshalb das passiert ist und so entsteht eben eine Theorie.
Klar bringt uns die Wissenschaft viel Angenehmes. Computer, Telefone, Medizin und so weiter. Allerdings sollten wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, finde ich. Wir sollten uns mehr Zeit nehmen, um die Natur zu erleben, und nicht zu erklären. Unsere Welt funktioniert wie sie funktioniert, und ob wir das nun erklären können oder nicht, ändert nichts an der Tatsache:

Die Welt funktioniert.

Dienstag, 26. Januar 2010

Bist du ein Sklave?

Ich möchte dem geneigten Leser eine simple Frage stellen;

Bist du ein Sklave?
Ich weiss, was jetzt durch die Köpfe schiesst.
Humbug. Das ist doch abgeschafft bis auf die 3. Welt Länder wo eh keine Sau hinsieht. Lachhaft.
Ist es das wirklich?

Überlegen wir doch mal - was macht einen Sklaven aus?
Hierzu möchte ich kurz Wikipedia zitieren.

[...] Die Sklavengesetze regelten die privat- und strafrechtlichen Gesichtspunkte der Sklavenhaltung und des Sklavenhandels; darüber hinaus bestimmten sie auch, welche Rechte den Sklaven zugestanden wurden. In vielen Sklaven haltenden Gesellschaften behielten Sklaven eine gewisse Rechtsfähigkeit und konnten z. B. die Gerichte anrufen oder Eigentum erwirtschaften, das es ihnen eventuell erlaubte, durch Selbstkauf die Freiheit zu erlangen[...]


Hm.
Können wir grösstenteils ja auch.
Wir haben etliche Rechte - aber auch etliche Gesetze.
(Ich werde in einem anderen Eintrag näher auf dieses Quote eingehen)

Per Definition ist ein Sklave auch jemand, der gegen seinen freien Willen etwas tun muss. Ihm wird also etwas aufgezwungen, was er nicht möchte. Aber wenn er nicht spurt, lässt man ihn verrecken - eine grosse Wahl hat er also nicht.
Und jetzt überlege ich mir - arbeiten wir freiwillig?
Gingen wir aus freiem Willen zur Schule? In den Kindergarten?
Können wir wirklich tun, was wir wollen (solange es die Freiheit der Anderen nicht einschränkt)?

Nein.
Wir müssen zur Schule
Wir müssen uns einen Job suchen, arbeiten.
Wir müssen die "Gesellschaft" achten.

Eigentlich sind wir alle Sklaven.
Sklaven des Kapitalismus. Und dieser gibt uns sogar noch das Scheingefühl der "Freiheit".
Die Römer würden unsere Gesellschaft wohl sehr sympathisch finden. Sklaven die denken sie sind frei.

Ich denke die Sklaverei beginnt ab dem Zeitpunkt, wo man in den Kindergarten eintritt (eintreten muss). Das zieht sich dann immer weiter. Als nächste Station kommt die Schule.
Im Kleinkindalter wurde man schon darauf konditioniert auf "den da vorne" zu hören was sich in der Schule weiterzieht. Welches Kind ging schon freiwillig zur Schule? Hätte man die Wahl gehabt, hätten wir wohl keine Schulen mehr. Ich will jetzt nicht zu weit abschweifen, aber Schulen sind unnötig. 60% des "Gelernten" vergisst man nach 2 Jahren eh wieder, das Wenigste kann man brauchen.
Es wird nicht auf Schüler eingegangen, der Lehrplan wird durchgerattert, immer schön rein mit der Infoflut in den Kopf. Und was einen nicht interessiert, behält man sich sowieso nicht lange.
Aber wissen muss man es für diese 9 Jahre dennoch. Ob man nun will oder nicht.
Gegen Ende der Schulzeit "darf" man sich (unter massivem Druck von Eltern und Lehrern) eine Ausbildungsstelle suchen.
Und von da an fängt die Sklaverei erst richtig an.
Denn nun hat man ein Einkommen und die Fangzähne des Kapitalismus lechzen einem nach. Schliesslich muss man ja arbeiten - ohne Arbeit kein Einkommen, ohne Einkommen keine Existenz.
Von da an ist man überhaupt gar nicht mehr frei.
Frei wäre ich, wenn ich sagen könnte "Heute hab ich keine Lust zu arbeiten" oder "Heute steh ich mal erst um 13.00 Uhr auf". Nix ist - zu arbeiten hat man.

Und von überall her wird einem eingetrichert, dass man ohne Arbeit nichts ist. Ohne Arbeit ist man ein Niemand. Ein "Schmarotzer", sozialer "Dreck". Das einzige was in dieser Sklavengesellschaft akzeptabel ist, einen Job zu haben um möglichst viel Mammon anzuhäufen.
Wofür arbeiten wir denn?
Um unsere Existenz in dieser Gesellschaft zu festigen.
Sonst würden wir ja verhungern, verdursten und erfrieren. Ohne Einkommen können wir im ALDI (oder sonstwo) keine mit Chemie vollgepumpten Nahrungsmittel kaufen. Ohne Einkommen können wir keine Wohnung beziehen damit wir nicht erfrieren.
Also müssen wir arbeiten um zu leben.

Jedenfalls wird uns das ständig eingeredet, weil es die Reichen so wollen. Würden wir nicht arbeiten, gäbe es keinen Reichtum, keinen Armut, kein Wirtschaftssystem, keine Ausbeutung.
Was sind wir denn in den Augen der Firmen?
Arbeitskraft.
Keine Menschen, sondern Arbeitskraft.
Ich sehe es schon nur in meinem Betrieb.
Es werden bei uns in den Läden (also das "unterste" und zugleich grösste Glied [Proletariat]) extrem Personalkosten gespart. Weil wir sparen müssen. Zwecks "Wirtschaftlichkeit" und so.
Zeitgleich beziehen die Manager aber Löhne im bis zu fünfstelligen Bereich.

Also, wie erwähnt.
Von überall her wird uns eingetrichert, man muss arbeiten, sonst ist man nix. Man hat sich der Gesellschaft unterzuordnen, basta.
Aber das müssen wir nicht.
Wir könnten wenn wir wollten sofort dieses System beenden, indem wir einfach alle nciht mehr arbeiten und wieder anfangen, uns selbst zu versorgen. Die Natur zu achten. Uns zu achten.
Kapitalismus ist Ausbeutung in jeglicher Form und bringt nur seinen Herren etwas. Die Sklaven werden desillusioniert, desinformiert und unten gehalten mit der angeblichen Freiheit.

Aber wir müssen nicht arbeiten um zu leben.
Man braucht lediglich ein Stück Land um zu leben.
Jeder Mensch kann sich selber versorgen, unabhängig sein. Der Kapitalismus hingegen versklavt uns. Und sein Aufseher ist das Geld. Es lockt uns ständig mit dem Zückerchen, wenn wir brav arbeiten, die Karriereleiter hochsteigen. Andererseits droht es uns ständig - wehe wenn nicht.
Dann bekommst du aber was auf die Schnauze. Man hat gefälligst zu arbeiten und dieses System am Laufen zu halten.

Ich werde sicher noch ein paar Mal auf dieses Thema eingehen, denn es beschäftigt mich schon.
Bis anhin, frage dich selbst;
Bin ich ein Sklave?

Sonntag, 24. Januar 2010

Die MVW - MassenVerdummungsWaffe

MassenVerdummungsWaffe Fernsehen
Fernsehen MassenVerdummungsWaffe, so bezeichne ich den Fernseher, wie er aktuell dem Menschen "dienlich" ist. Ein weltweit ausgestrahltes Hypnoseprogramm um die breite Masse einzulullen und von den wirklichen Vorgängen der Welt abzuschirmen.

Sicher, ein kleines Spektrum der Fernsehsignale mag interessant sein. Aber was uns da als "News" angepriesen wird, oder als "Reallife Dokusoap", ist hirnverbrannt.

Die Nachrichten(Neudeutsch: News)
Solche Sendungen wie "Punkt 12" kennt glaube ich jeder. Die nette Moderatorin feixt grinsend in die Kamera, berichtet von so und noch so vielen Toten, misshandelten Kindern, Bombenanschlägen ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.
Weiter gehts, is ja nich so schlimm, Menschen sterben ja täglich an DU-Munition oder durch militärische Bombenangriffe.
Jetzt kommen erstmal irgendwelche tollen Reportagen, vorzugsweise über so belanglose Themen wie Knut, irgendwelche Modeshows und dergleichen.
Hoppe hoppe im Laufschritt geht's danach auch gleich über zu den ach so wichtigen Promis. Da wird sich über einen nackten Nippel pikiert, über Fettröllchen amüsiert und über Anzeigen von irgendwelchen Fürsten aufgeregt.
Weltbewegend halt.
Und irgendwo dazwischen natürlich noch das Wetter.
(Wo bleibt eigentlich die Klimaerwärmung? Ich frier mir jeden Morgen den Arsch ab verdammt!)
Ab und an gibt es dann natürlich noch "Grosse" Reportagen über irgendwelche Ereignisse wie zum Beispiel Wahlen, Klimageheul und sowas.

Reallife Dokusoaps (Dt: Erfundener Müll)
"Mitten im Leben", "Die Schulermittler", "Der Schuldnerberater" und wie sie nicht alle heissen.
Diese Reallife Dokusoaps spriessen wie Pilze aus dem Boden.
Zumeist drehen sie sich um irgendwelche erfunden Storys (Mitten im Leben, Familie im Brennpunkt), in denen total "schlimme" Schicksale dargestellt werden. Oder es geht um halbwegs Wahres (Schuldnerberater) was dann auch "schlimm" ist. Da kann man sich ordentlich drüber pikieren.
Dem Hamster... äh, Bürger wird in der Glotze ein für ihn "noch tieferes Niveau" geboten, worüber er sich dann aufregen kann und sich dann gleich denken kann;
"Wie gut, dass es mir nicht so geht!"
"Guck dir die mal an, die ist..."
Und so weiter.
Man schafft dem Bürger quasi ein (nach seinem Empfinden) noch tieferes Niveau was ihm wohl gewissermassen Befriedigung verschafft.
Der Bürger echauffiert sich fleissig über die "armen Typen" in der Scheibe - und merkt selber nicht, dass er hier derjenige ist, der den Kasperle spielt.


Meinungsmache
Vergleicht man die Medien (auch Printmedien!) untereinander fällt schnell auf;
Haben die alle denselben Praktikanten?
Die schreiben ja fast alle dasselbe. Teils stimmen sogar Texte aus Gratiszeitungen mit den Reportagen aus den Klatschpressen (Blick, BILD) überein.
Ich denke, hier wird ganz bewusst nicht sauber recherchiert. Es werden Fakten enthalten, es wird propagiert, es wird manipuliert. Letztlich wird durch die Medien die Meinung des Volkes gebildet, daher sind diese ja so extrem wichtig.
Doch da agiert die Presse falsch. Eigentlich sollte sie Sachen ans Tageslicht bringen, die sonst verschwiegen würden - und dies nicht selber tun!
Man siehe sich nur den Klimawandel an. Climate-Gate? Klimaschwindel? Davon habe ich nie etwas in den gängigen Massenmedien gelesen.
Und wehe dem, der nicht der Meinung ist. Friss oder stirb.

Ja, und die Meinungsmache ist sehr subtil.
Da die Nachrichten über Gewalt, Terror und Tod schon zur besten Sendezeit (12.00 Uhr mittags) kommen, werden schon die Kleinsten darauf sensibilisiert (unterbewusst);
"Hey, Gewalt und Tod sind völlig normal, völlig legitim."
Zudem, da ja in allen "öffentlichen" Medien quasi dasselbe steht, hat man gar keine grosse Wahl. Der grösste Teil der Bevölkerung informiert sich wohl noch über Printmedien und Fernsehen, ein kleiner Teil nur per Internet.
Bei Printmedien und Fernsehsendern haben wir fast nur den Verdummungswahnschrott der Regierungen am Laufen. Da dies die Hauptinformationsquelle ist, wird hier eine extreme Macht ausgenutzt. Wenn man das Internet nicht nutzt, hat man fast keine Chancen, differenzierte Berichterstattungen einzusehen.
SEHR bedenklich.

Ja, das ist der traurige Status Quo (der meisten) Massenmedien.
Prostituierte der Regierungen, die für Geld ihre Pflicht links liegen lassen und für die Regierung Propaganda betreiben, damit diese die Volksmeinung (eine von der Regierung so gewollte) werden.
Wie gut das wirkt, sehen wir an oben genanntem Beispiel Klimawandel immer wieder!
Wehe demjenigen, der mal versucht, mit echten wissenschaftlichen Belgen zu kommen, dass Co2 ja gar nicht Schuld ist am Klimawandel. Als Egoist, Umweltverachter und sogar Nazi wird man beschimpft.
Als Verschwörungstheoretiker und Spinner.
Nur, weil man eben nicht der Meinung entspricht, die überall rumpropagiert wird.

Ausser hier und in anderen Blogs - wo man eben noch seine Meinung vertreten und kundtun kann, ohne gleich als Spinner beschimpft zu werden.

Wer seine BILDung aus der BILD hat, ist verBILDet!


Ich werd mich mit dem Thema sicher auch nochmal differenzierter befassen.
Das hier quasi nur mal so als erster "Denkanstoss".